Gisbert Hinke

Gisbert Hinke wurde 1920 in Aussig (Tschechien) geboren. 1938 schloss er in München seine Ausbildung zum Kameramann in der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen ab. Nachdem er als Soldat im Zweiten Weltkrieg eingezogen und nach Stalingrad geschickt wurde, schloss er sich nach dem Ende des Krieges dem „Free Austrian Movement“ an. In den folgenden Jahren arbeitete er als Fotograf (u. a. der Nürnberger Prozesse) und Regisseur, Produzent sowie Filmkaufmann. 40 Filme entstanden in seiner eigenen Produktionsfirma „Corvo Film“. Der Film „apocalypse“ wurde 1958 auf den Filmfestspielen in Venedig gezeigt und erhielt dort einen dritten Preis.